Filmscreening „Die Kinder des 7. Oktober“, 10.11., Frankfurt

„Die Kinder des 7. Oktober“ ist ein israelischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2024, in dem die Influencerin und Aktivistin Montana Tucker sieben der jungen Überlebenden der Massaker vom 7. Oktober 2023 interviewte. Der Film beginnt mit dem Lachen des Babys Kfir Bibas, das am 7. Oktober zusammen mit dem 4-jährigen Bruder und der Mutter von der Hamas entführt und anschließend ermordet wurde. Es folgen Aufnahmen, die während der Massaker von den Tätern gefilmt wurden und anschließend werden die Kinder, die am 7.10.2023 zwischen elf und 16 Jahren waren, befragt.

In einer Kooperation des Beauftragten gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben des Landes Hessen, Uwe Becker, mit RIAS Hessen, konnte der Film im Rahmen der Erinnerung an den zweiten Jahrestag des Massakers im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main gezeigt werden. Der Produzent, Eytan Schwartz, war ebenso zu Gast wie eines der überlebenden Kinder, die im Film über ihre Erfahrungen sprechen. Ella Shani, mittlerweile 16 Jahre, beeindruckte im Anschluss an den Film in einem Gespräch, das von Esther Schapira moderiert wurde, mit ihrer Klarheit, Resilienz und ihren Überzeugungen, dass der Kibbuz, in dem sie bis zum 7.10.23 lebte, wieder aufgebaut werde, weil es das einzige Zuhause sei, das sie kenne und wo sie wohnen und leben wolle.
Der Hass und Antisemitismus, der ihnen entgegenschlage, so Eytan Schwartz, seien entsetzlich, aber die Menschen in Israel und die jüdische Diaspora würden mit Mut und Resilienz dem widerstehen und sich auf werte besinnen und den innerjüdischen Zusammenhalt stärken – und man wisse, wo Solidarität und Unterstützung zuhause seien.

Es waren zahlreiche Gäste anwesend, darunter auch die Generalkonsulin des Staates Israel für Süddeutschland, Talya Lador-Fresher und Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland.

Aufgrund der Sicherheitslage waren die Einladung und die Veranstaltung nicht öffentlich gewesen.

Uwe Becker während der Begrüßung

In der Mitte Ella Shani, rechts davon Eytan Schwartz. (c) RIAS Hessen