Wenn Hass und Schweigen laut werden – Antisemitismus in Hessen

Wetzlarer Gespräch der Konrad-Adenauer-Stiftung, 17. November 2025

Auch in Hessen ist die jüdische Community nicht erst seit, aber nochmal stärker seit dem 7. Oktober 2023 mit Vorurteilen, Anfeindungen und Gewalt konfrontiert.
Die Veranstaltung beleuchtete die Ursachen und Erscheinungsformen von Antisemitismus, zeigt seine gesellschaftlichen Auswirkungen und diskutiert, wie Politik, Zivilgesellschaft und jeder Einzelne wirksam gegensteuern können. Rund 30 Gäste waren anwesend. Nach der Begrüßung von Felix Kraft, Felix Kraft, Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung und Leiter des Politischen Bildungsforums Hessen, der die allgemeine Lage als besorgniserregend bezeichnete, referierte Susanne Uran über die Entwicklung der vergangenen drei Jahre mit einem Schwerpunkt auf den Monaten seit dem 7.10.2023. Auch gab sie Einblick in die Arbeit als Beauftragte gegen Antisemitismus an der Universität Marburg.
Anschließend teilte Johannes Volkmann seine Einschätzung und seine Ziele als Mitglied der CDU und als Bundestagsabgeordneter mit dem Publikum. In der anschließenden Diskussion ging es um Fragen nach der möglichen Eindämmung von Antisemitismus, Sanktionsmöglichkeiten, aber auch um die Chancen der Begegnung mit jüdischer Kultur und Vertreter:innen der jüdischen Community.